Begleiten wir Sempé auf seinen Streifzügen durch Paris und durch die französische Provinz, zu Fuß, auf dem Fahrrad, ein noch warmes Baguette unterm Arm. Seine Zeichnungen sind wie Szenen aus ungeschriebenen Romanen, sorgfältig komponiert, voll traumhafte
Sommer, Strandleben, Entdeckungstouren mit dem Rad, Aperitif zur blauen Stunde und Tanzvergnügen bei Mondschein.
»Freundschaft erfordert Zurückhaltung, Ehrlichkeit und Treue.« Das klingt so einfach. Erst als Sempé, sehr jung, zu zeichnen anfängt, findet er Freunde - indem er sie (oft im Duo mit Goscinny, Süskind oder Modiano) erfindet: den kecken kleinen Nick, den c